Trio kehrt beim Kellerduell zurück

29.11.18

Nach seiner Verletzungspause wieder dabei: Janis Gremzde. Foto: Yvonne Vogeltanz

Wenn am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Halle des Gräfelfinger Kurt-Huber-Gymnasiums das Kellerduell der Handball-Bayernliga zwischen dem gastgebenden Aufsteiger HSG Würm-Mitte (14./2:18) und dem TSV Lohr (13./2:18) angepfiffen wird, dann geht es für die Kontrahenten um viel. Nämlich um nichts weniger als um den Anschluss an die übrigen Teams der unteren Tabellenhälfte in einer Klasse, in der keiner weiß, ob es am Saisonende zwei, drei, vier oder fünf Absteiger geben wird. Dass solch eine Konstellation wie die vor dem Kellerduell bei den Mitwirkenden Verkrampfung hervorrufen kann, das weiß Mirko Pesic: „Wir wollen ohne Druck spielen. Wichtig ist, das Maximum herauszuholen“, sagt der Trainer des TSV Lohr. Was dann als Ergebnis herauskomme, hänge auch von vielen unvorhersehbaren Faktoren ab – wie Tagesform oder Schiedsrichterentscheidungen.

Neue Akzente

Die vergangenen eineinhalb Wochen, die eine Spielpause am dritten November-Wochenende beinhalteten, hat der seit Monatsanfang amtierende Coach zu umfangreicher Trainingsarbeit genutzt. „Die Jungs haben intensiv und motiviert trainiert“, befindet Pesic, der Woche für Woche mehr seine eigenen Akzente im Lohrer Spiel setzen will. Doch er ergänzt: „Alles zu ändern, wäre nicht sinnvoll.“

Ändern wird sich auf jeden Fall die Aufstellung des Lohrer Teams. Keeper Tamas Szabo sowie die Rückraumspieler Lukas Horky und Janis Gremzde, die bei der jüngsten 18:23-Niederlage gegen den Spitzenreiter HSC Bad Neustadt noch gefehlt hatten, kehren in die Mannschaft zurück. Pesic hatte Szabo gegen den Tabellenführer eine Pause verordnet, weil der Ungar in der Woche zuvor aus beruflichen Gründen nicht trainiert hatte. „Tamas Szabo kann zwar wegen seiner Arbeit auch jetzt nicht immer trainieren, aber ich vertraue ihm“, sagt Pesic über den 36-jährigen Schlussmann, der beim einzigen Lohrer Saisonsieg am 10. November in Eichenau eine herausragende Leistung gezeigt hatte.

Warum der Trainer bremst

Anders als Szabo sind Horky und Gremzde nach Verletzungen wieder dabei. Ersterer hatte zuletzt mit einem lädierten Finger pausiert. Letzterer hatte zu Saisonbeginn mit einer Schulterverletzung gefehlt, zuletzt mit einem gezerrten Oberschenkel. „Janis hat großen Willen. Ihn muss ich im Training immer bremsen, weil ich aus Erfahrung weiß, dass oft es schadet, wenn man zu früh anfängt“, sagt Pesic. Denn er weiß natürlich, dass auf das fraglos wichtige Spiel in Gräfelfing noch 15 weitere Partien in dieser Bayernliga-Runde folgen werden, in denen Gremzde ebenfalls noch gebraucht wird.

U. Sommerkorn

Quelle: https://www.mainpost.de/sport/mainspessart/Trainer-und-Trainerinnen-Ein-Lohrer-Trio-kehrt-beim-Kellerduell-zurueck;art798,10120009#paywallanchor

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