Mit frischem Selbstvertrauen

07.12.18

Gehen nach den jüngsten Erfolgen mit breiter Brust in die Partie, Janis Gremzde und Lukas Horký Foto: Yvonne Vogeltanz

TG Landshut – TSV Lohr

(Samstag, 20 Uhr, Schulzentrum West)

Unter der Ägide von Mirko Pesic als Trainer hat der TSV Lohr (13./4:18) zwei Auswärtsspiele bestritten. Beide hat das Team gewonnen, bei beiden Partien steckte Pesic allerdings bei seiner Anreise von seinem Wohnort Zweibrücken im Stau fest. Bei der Partie beim Eichenauer SV am zweiten November-Wochenende traf der Coach 20 Minuten zu spät ein, zuletzt bei der HSG Würm-Mitte war Pesic verkehrsbedingt gar nicht dabei. „Du stehst dreieinhalb Stunden im Stau. Und es ist grausam, was man erleben muss, wenn man nicht weiterkommt. Das ist für einen Stress pur“, gibt der Coach zu und ergänzt im Hinblick auf das samstägliche Spiel beim Tabellennachbarn TG Landshut (12./4:16): „Was ich sicher sagen kann, ist, dass ich da sein werde.“

Ob sein Team in der niederbayerischen Bezirkshauptstadt einen weiteren Schritt aus dem Tabellenkeller heraus tut, wird sich weisen müssen. „Wir stehen nicht mehr so unter Druck wie gegen Eichenau und Würm-Mitte, wir haben den Anschluss an die anderen Mannschaften schon geschafft“, stellt Pesic fest.

Allerdings wäre es für seine Mannschaft vorteilhaft, wenn sie nun in Landshut und eine Woche später zu Hause gegen den TSV Rothenburg punkten könnte. „Im Training hat man deutlich gemerkt, dass die Spieler an Selbstvertrauen gewonnen haben“, merkt Pesic nach den beiden Auswärtssiegen sowie der ordentlichen Leistung beim 18:23 gegen Spitzenreiter HSC Bad Neustadt an. Nun habe er taktische Varianten einüben lassen, mit denen sein Team der TG Landshut am besten beikommen könne.

Janis Gremzde soll helfen

Nach derzeitigem Stand der Dinge tritt das Lohrer Team komplett in Landshut an, auch wenn Janis Gremzde weiter Probleme an der Schulter plagen. „Ich hoffe, dass er uns mit seiner Erfahrung im Spielaufbau und in der Abwehr helfen kann“, macht Pesic klar, dass er auf den lettischen Ex-Nationalspieler nicht verzichten kann.

Schließlich wartet mit Landshut ein Gegner, der zwar ebenfalls unten steht, der aber mehr Potenzial zu besitzen scheint als andere Kellerkinder in der Tabelle. Denn gegen Spitzenteams wie Friedberg oder Bayreuth unterlag die Mannschaft des auf die Landshuter Bank zurückgekehrten Trainers Markus Böhner nur denkbar knapp. Zudem hat sich bei der TGL die personelle Situation, die vor einigen Wochen noch ziemlich angespannt gewesen war, merklich gebessert.

U. Sommerkorn

Quelle: https://www.mainpost.de/sport/mainspessart/Verkehrsstaus-Lohrer-Team-mit-frischem-Selbstvertrauen;art798,10125983

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