Elfmal Abstiegskampf

TSV Lohr – HT München (Samstag, 19.30 Uhr, Spessarttorhalle)

Elf Spiele hat der TSV Lohr (12./8:22) in dieser Saison noch vor sich, das heißt elfmal Abstiegskampf, bis die Runde am 4. Mai mit einem Auswärtsspiel in Rothenburg endet. Die Situation birgt zahlreiche Unwägbarkeiten für die bedrohten Teams, zumal es nicht feststeht, ob es nach der Saison zwei, drei, vier oder fünf Absteiger geben wird. Dies ist von der Anzahl der bayerischen Drittliga-Absteiger und vom Abschneiden des Bayernliga-Meisters in der Aufstiegsrelegation abhängig. Das hat zur Folge, dass direkt nach Abschluss der Runde ein Bayernligist noch nicht weiß, in welcher Klasse er kommende Saison spielen wird. Das liegt daran, dass die Aufstiegsrelegation für den Meister erst nach Abschluss der Bayernliga-Runde beginnen kann.

Vier Punkte Rückstand

Auch wenn Szenarien mit drei oder vier Bayernliga-Absteigern als wahrscheinlich gelten, so ist für die Lohrer der Platz, der absolute Sicherheit verheißt, Rang neun. Und auf den haben sie derzeit vier Punkte Rückstand. „Es ist so, dass wir gewinnen müssen“, sagt daher auch Lohrs Trainer Mirko Pesic vor dem Heimspiel gegen HT München (7./13:15). Er und sein Team haben die jüngste 20:22-Niederlage im Derby in Waldbüttelbrunn aufgearbeitet. „Bis auf zwei oder drei Mannschaften können wir alle schlagen“, sagt er er. Dafür bedürfe es aber einer guten Tagesform sowie einer konzentrierten Vorbereitung, so Mirko Pesic, der auf der Pressekonferenz in Waldbüttelbrunn erklärt hat, dass sein Engagement in Lohr nach der Saison enden werde.

Wird trotz eines lädierten Fußes wohl auflaufen können: Lohrs Lukas Horky (am Ball). Foto: Yvonne Vogeltanz

Bangen um Lukas Horky

Pesic hofft, am Samstag seinen kompletten Kader aufbieten zu können. Ein Fragezeichen steht lediglich hinter Abwehrchef Lukas Horky wegen eines lädierten Fußes. Doch sein Trainer ist zuversichtlich: „Ich gehen davon aus, dass Lukas spielen kann.“

Beim Gegner lauf indes schon die Planungen für die neue Saison. HT München ist in dieser Runde als Handballspielgemeinschaft des TSV Unterhaching und des SV-DJK Taufkirchen auf der Bildfläche erschienen. Mittelfristig streben die Oberbayern höhere Ziele an, doch in dieser Saison bewegen sie sich erst einmal im Bayernliga-Mittelmaß.

Trainerwechsel beim Gegner

Zur neuen Runde wollen sie im Münchner Süden neue Impulse setzen. HT-Trainer Christian Sorger gibt zum Saisonende sein Amt ab, für ihn übernehmen der 30-jährige Bernhard Karg mit seinem Co-Trainer Markus Wanger vom Landesligisten TSV Allach. Doch zunächst wollen sie bei HT die nötigen Punkte sammeln, um nichts mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen.

U. Sommerkorn

Quelle: Main-Post

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