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TSV Lohr - TSV Ottobeuren

Gerald Schmitt

"Jedes Spiel ist ein Endspiel"

Gerald Schmitt und Milan Kralik haben morgen beim TSV Lohr das Sagen - Vozar und Tom Spieß angeschlagen

TSV Lohr (25:5 Punkte, Platz 3) - TSV Ottobeuren (12:18, Platz 7). - Samstag, 19.30 Uhr, Spessarttorhalle


Noch etwas gut zu machen haben die Lohrer Männer gegen den TSV Ottobeuren. Denn keine guten Erinnerungen verbindet der TSV mit dem letzten Heimspiel gegen Ottobeuren in der heimischen Spessarttorhalle: In der ersten Heimpartie der vergangenen Saison mussten die sonst so heimstarken Unterfranken eine bittere 16:19-Niederlage vor eigenem Publikum hinnehmen.
Damals lernten Scheiner & Co. den TSV Ottobeuren als unbequemen Gegner kennen. Eine robuste Abwehr mit einem bärenstarken Keeper sorgte dafür, dass sich ein solch torarmes Spiel entwickelte. Lohrs Co-Trainer Gerald Schmitt erinnert sich aber auch daran, dass seine Mannen nicht gut im Angriff gespielt haben.
Schmitt leitete diese Woche gemeinsam mit Milan Kralik die Übungseinheiten, weil sich Trainer Dr. Frantisek Fabian, hauptberuflich Realschul-Lehrer, bis Montag auf Klassenfahrt befindet. Schmitt und Kralik werden deshalb auch am Samstag das Kommando an der Seitenlinie führen. Der Co-Trainer erwartet von seinen Schützlingen gegen Ottobeuren vor allem eine kompakte Abwehr: »Wir möchten über den Gegenstoß und die zweite Welle einfache Tore machen.«
Im Angriff bieten die Gäste mit Achim Wittlinger einen starken Kreisläufer auf, der auch auf der Spielmacherposition einsetzbar ist. Johannes Erhart und Mikko Koskue waren länger verletzt und verfügen noch nicht über viel Spielpraxis.

Leichter in der Verfolgerrolle?

Bei den Hausherren ist der Einsatz von Tom Spieß aufgrund seiner Rückenprobleme noch unsicher. Andreas Avar hat nach seinem Mittelfußbruch diese Woche wieder leicht zu trainieren begonnen. Peter Vozar ist noch wegen seinen Blessuren aus dem letzten Spiel in Behandlung. Der Rückraumspieler hatte in Bayreuth einen Schlag auf das Knie bekommen.
»Für uns ist jetzt jedes Spiel ein Endspiel,« erwartet Schmitt von seiner Mannschaft, dass sie nichts mehr anbrennen lässt. »Vielleicht ist es sogar leichter, von hinten raus anzugreifen. Aber wir dürfen uns keinen Ausrutscher mehr erlauben.«
Kristina Endres


Quelle: Main-Echo