Allgemein

TSV Lohr - TuS Fürstenfeldbruck

Yannick Bardina

Fehler im Angriff der Lohrer werden knallhart bestraft

Mit Fürstenfeldbruck kommt am Samstag ein schwerer Gegner zum Tabellenführer in die Spessarttorhalle

TSV Lohr (9:1 Punkte, Platz 1) - TuS Fürstenfeldbruck (8:2, Platz 2)


»Die Mannschaft hat lange darauf gewartet. Wir haben nun alles selbst in der Hand.« Groß ist die Freude bei Lohrs Trainer Dr. Frantisek Fabian über den ersten Platz in der Bayernliga, den sich sein Team am vergangenen Spieltag nach drei Jahren erkämpft hat.

Absteiger aus der 3. Liga

Nach dem jüngsten Gastspiel der Lohrer Männer bei der punktlosen Reserve des HSC 2000 Coburg wartet nun ein dicker Brocken auf den Tabellenführer. Zu Gast in der Spessarttorhalle wird mit dem TuS Fürstenfeldbruck der Absteiger aus der 3. Liga sein. Dreh- und Angelpunkt im Team der Fürstenfeldbrucker ist Spielmacher Alexander Raff. Aber auch auf den Außenbahnen ist der TuS gut aufgestellt. Sebastian Huhn auf der linken Seite und Nick Huber auf der rechten Seite strahlen große Torgefahr aus.

Variable Abwehr

Zudem bescheinigt Dr. Fabian den Oberbayern eine schnelle und variable Abwehr: »Wenn es bei uns im Angriff nicht passt, wird Fürstenfeldbruck das knallhart ausnutzen.« Besonders das Rückzugsverhalten sollte deshalb diese Woche trainiert werden, um weniger Tore über den Gegenstoß zu kassieren als zuletzt. »Wenn das passt, haben wir eine Chance.«
Mit hoher Konzentration hätten die Lohrer unter der Woche trainiert, obwohl mehrere Akteure nicht dabei sein konnten. Alexander Stroka kann derzeit nur leichtes Lauftraining absolvieren. Mike Haberberger hat Probleme mit dem Ellbogen. Peter Vozar trainierte dosiert, während Stefan Schüßler und Milan Kralik am Donnerstag beruflich verhindert waren.
Erfreulich für Dr. Fabian ist jedoch die Tatsache, dass die jungen Spieler aus dem Handball-Leistungszentrum wieder am Dienstag den Übungseinheiten beiwohnen konnten.
»Der Druck ist jetzt da. Deshalb brauchen wir auch eine volle Halle«, fordert Fabian vom Lohrer Publikum lautstarke Unterstützung.
Kristina Endres

Quelle: Main-Echo