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TSV Lohr - TSV Simbach

Milan Králik beim Torwurf

Mit vernünftigem Training . . .

Im zweiten Heimspiel der Saison ist der TSV Lohr gegen Aufsteiger Simbach in der Favoritenrolle


TSV Lohr (5:1 Punkte, Platz 3) - TSV Simbach (3:3, Platz 9). - Samstag, 19.30 Uhr, Spessarttorhalle

Erfolgreich verlief für die Lohrer Männer der Start in die neue Saison. Fünf Punkte aus drei Spielen können die TSVler vorweisen. Lediglich die Konkurrenz aus Fürstenfeldbruck und Rödelsee steht in der Tabelle vor den Schützlingen von Dr. Frantisek Fabian. Am vergangenen Spieltag fuhren die Lohrer zwei Zähler beim TSV Ottobeuren ein. Anschließend belohnten sie sich mit einem Besuch des Münchner Oktoberfestes.
Ab Montag stand dann jedoch wieder Handball-Alltag auf dem Programm. Begonnen wurde mit Lauftraining, während am Dienstag eine Einheit mit dem kompletten Mannschaftskader erfolgte. Mit den Fortschritten, die seine Spieler bereits erzielt haben, zeigt sich Fabian zufrieden: »Jeder hat gemerkt, was man mit vernünftigen Trainingseinheiten alles erreichen kann.« Dies ist für den Slowaken auch ein Grund, warum sein Team in der Tabelle so weit vorne steht.
Zu Gast in der Spessarttorhalle am Samstagabend ist mit dem TSV Simbach ein Aufsteiger, der mit sechs Minuspunkten in der letzten Runde Meister der Landesliga Süd wurde. Der Verlauf der neuen Spielzeit war für die Simbacher bisher ausgeglichen. Fabian spricht von einem unglücklichen Unentschieden, das der kommende Gegner des TSV Lohr zuletzt hinnehmen musste. Zuhause reichte es gegen den TSV Haunstetten nach langer Führung mit vier bis fünf Toren nur zu einem 28:28. »Das wird ein unangenehmer Gegner, der bei uns nichts zu verlieren hat«, glaubt der Lohrer Coach.

Ruckdäschel macht das Spiel

Besonders der Rückraum der Niederbayern gilt als durchschlagskräftig. Lars Bülow geht im linken Rückraum auf Torejagd, während der Zugang von Haspo Bayreuth, Julian Ruckdäschel, als Spielmacher agiert. »Wir müssen uns richtig vorbereiten, und ich hoffe, dass wir alles genauso gut wie vor zwei Wochen machen«, wünscht sich Fabian. Mit Ausnahme des verletzten Alexander Stroka sind die Hausherren komplett besetzt.
Kristina Endres

Quelle: Main-Echo