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TSV Lohr - TSV Rothenburg

Unangenehme Weggefährten

Gegen Rothenburg hat Lohr selten gut ausgesehen - Top-Schütze Hannes Kölle - Stroka wieder im Kader

TSV Lohr (13:3 Punkte, Platz 2) - TSV Rothenburg (6:10, Platz 8). - Samstag, 19.30 Uhr, Spessarttorhalle

Es ist ein Angstgegner, den Lohr morgen besiegen möchte: Rothenburg hat von den vergangenen vier Duellen mit Lohr drei gewonnen. »Das ist eine Mannschaft, die uns von der Spielweise her nicht besonders liegt«, weiß der Coach der Gastgeber, Frantisek Fabian.
Trotzdem soll im fünften Heimspiel der fünfte Sieg her. Zuletzt gaben die Lohrer die Tabellenführung nach dem direkten Aufeinandertreffen (28:34) an den SV Auerbach ab.
Die Rothenburger sind langjährige Weggefährten in der Bayernliga, an die die Hausherren nicht die besten Erinnerung haben. In den vergangenen beiden Spielzeiten gelang den Spessartern nur ein Sieg gegen die Mittelfranken. Und die Gäste verfügen über eine eingespielte Mannschaft. Mit Hannes Kölle, einem der beiden Kölle-Brüder, verfügt Rothenburg über den aktuellen Anführer der Torschützenliste der Oberliga.
Ebenfalls eine tragende Säule im Rückraum der Gäste ist Stefan Pfingstgräf. Auf der Torhüterposition bietet Andreas Amann einen sicheren Rückhalt. Vor der Saison musste der aktuelle Tabellenachte allerdings die Abgänge von Patrick Egelseer, Valentin Okuschko und Raimund Golla verkraften.

Viel gearbeitet

Doch trotz der schlechten Erinnerungen an die jüngsten Spiele gegen Rothenburg zeigt sich Frantisek Fabian optimistisch: »Wir haben diese Woche sehr viel Arbeit investiert, um die Niederlage in Auerbach zu verarbeiten.« Der Coach hat sich mit seinen Schützlingen diese Woche bereits neue Ziele gesteckt.
Nicht optimal ist die personelle Situation auf Seiten der Gastgeber. Peter Vozar ist seit Sonntag krank. Sein Einsatz wird sich möglicherweise erst kurzfristig entscheiden. Benjamin Scheiner (Probleme mit Fuß und Wade) und Benjamin Horn (Knieprobleme) haben ebenfalls Anfang der Woche nicht trainieren können. Ihr Einsatz am Samstag ist jedoch sehr wahrscheinlich.
Alexander Stroka wird nach seinem Muskelfaserriss aller Voraussicht nach gegen Rothenburg wieder im Aufgebot stehen. Er hatte bereits am vergangenen Spieltag das Trikot des Reserve-Teams getragen und dabei zwei Treffer erzielt. 

Kristina Endres


Quelle: Main-Echo