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TSV Lohr - HC Sulzbach

Bob Zeleny

Fragezeichen hinter dem Topwerfer

Zeleny ist angeschlagen und Scheiner wieder fit - Fabian warnt vor Aufsteiger Sulzbach

TSV Lohr (17:3 Punkte, Platz 3) - HC Sulzbach (9:11, Platz 7). - Samstag, 19.30 Uhr, Spessarttorhalle


Die Lohrer Männer haben ihren zweiten Rang in der Bayernliga verteidigt. Durch ihren knappen 31:30-Erfolg in Rödelsee bleiben die Lohrer erster Verfolger von Spitzenreiter SV Auerbach. Doch mit dem TuS Fürstenfeldbruck und dem HC Erlangen II bleiben zwei Teams dem TSV Lohr mit nur einem Minuspunkt mehr dicht auf den Fersen.
»Wir sind sehr glücklich nach dem Sieg,« sagt Lohrs Trainer, Dr. Frantisek Fabian, noch Tage nach dem Derby-Erfolg. Und seine Schützlinge haben im Spitzenspiel ordentlich Selbstvertrauen getankt. Doch nicht nur Positives konnte der TSV aus der Begegnung mitnehmen: Topwerfer Bob Zeleny war in der Endphase mit einem Gegenspieler zusammengestoßen. Aufgrund einer Prellung am linken Schienbein konnte er deshalb Anfang der Woche nicht trainieren.

Fünftes Heimspiel, fünfter Sieg ?

Nachdem er in den vergangenen Wochen immer wieder beruflich verhindert war, stand Torhüter Stefan Schüßler diese Woche bei den Trainingseinheiten zur Verfügung. Ebenfalls wieder voll mittrainieren konnte Benjamin Scheiner, worüber sich der Lohrer Coach besonders freute. Am Dienstag gestalteten die Lohrer einen Mannschaftsabend, bei dem sie ihr Zusammengehörigkeitsgefühl weiter gestärkt haben. Jetzt soll der fünfte Sieg im fünften Heimspiel her.
Dennoch wollen die Gastgeber die Partie gegen den Aufsteiger sehr ernst nehmen. Denn im ersten Saisonspiel hatte der HC dem Tabellenführer aus Auerbach einen Zähler abgenommen. Sicheren Rückhalt bietet den Sulzbachern Zdenek Vojtech im Tor. Im Rückraum bauen die Gäste auf Jiri Smolik. Ihm zur Seite steht der starke Linkshänder Michael Waitz im rechten Rückraum. »Wir behandeln jeden Gegner mit Respekt,« ist aus Fabians Sicht auch gegen den Aufsteiger aus dem Tabellenmittelfeld Vorsicht geboten. Die Verletztenliste bei Sulzbach hat sich gelichtet, so dass die Gäste wahrscheinlich nahezu komplett antreten können.
Kristina Endres


Quelle: Main-Echo