SV Auerbach - TSV Lohr
Benny Scheiner
Mit neuen Trainingseindrücken ins Spitzenspiel
Tabellenführer
TSV Lohr tritt
beim Zweiten SV Auerbach an - Avar und Haberberger angeschlagen
SV 08 Auerbach (12:2, Platz 2) - TSV Lohr (13:1, Platz 1). - Samstag, 18 Uhr
Das Spitzenspiel zwischen dem
Zweiten und dem Ersten in der
Bayernliga steht an, wenn am Samstag der SV Auerbach den TSV Lohr
empfängt. Nur
ein Zähler trennt beide Teams voneinander. Während
die Lohrer bisher einmal
unentschieden spielten, teilten die Auerbacher zweimal die Punkte mit
dem
Gegner.
»Wir sind in
keiner schlechten Position«, meint
Lohrs Trainer, Dr. Frantisek Fabian, auch
wenn er diese Woche im Training nicht auf alle Akteure
zurückgreifen konnte.
Die drei Nachwuchsleute vom Handball-Leistungszentrum waren mit ihren
Nationalmannschaften unterwegs, aber lediglich Yannick Bardina wird
weiter
fehlen. Tom und Lars Spieß stehen am Samstag zur
Verfügung.
Scheiner mit Fieber im Bett
Ebenfalls nicht
mittrainieren konnte diese Woche Stefan Schüßler,
der beruflich bedingt
verhindert war. Er wird am Freitag bei seinem Heimatverein TV
Bürgstadt an den
Übungseinheiten teilnehmen. Außerdem stellt Dr.
Fabian dem Routinier
Videomaterial zur Verfügung. Kapitän Benjamin
Scheiner musste unter der Woche
mit Fieber das Bett hüten. Andreas Avar hat einen Hexenschuss
und Mike
Haberberger ist ebenfalls angeschlagen.
Trotzdem bot der
Lohrer Coach den verbliebenen Spielern ein interessantes Programm.
Für Mittwoch
organisierte er ein Training mit der slowakischen
Jugend-Nationalmannschaft:
»Das war eine gute Möglichkeit, einmal
mitteleuropäischen Handball anders zu
erleben.«
Flotter Angriff, aggressive Abwehr
Auf den TSV Lohr
wartet eine schwere Auswärtsaufgabe. Die Auerbacher haben sich
mit Matthias Werner
verstärkt, der zuvor das Trikot des HSC 2000 Coburg trug.
Bereits lange spielen
die Akteure um Thomas Bader zusammen und verfügen sowohl
über einen schnellen
Angriff als auch über eine aggressive Abwehr. Auf der
Torhüterposition gibt
Raul Adam seiner Mannschaft starken Rückhalt.
»Auerbach wird schwer zu
schlagen.« Dennoch erwartet Dr. Fabian ein faires Spiel.
»Wir werden alles
geben und uns wehren.«
ke
Quelle: Main-Echo