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TSV Winkelhaid - TSV Lohr

Max Brunner

Auch ohne den Kapitän ein souveräner Erfolg

TSV Lohr gewinnt auch das letzte Auswärtsspiel der Vorrunde - Max Brunner kaum zu stoppen

TSV Winkelhaid - TSV Lohr 29:34 (10:16)

Die Lohrer Männer haben am Samstag auch ihr letztes Auswärtsspiel der Vorrunde erfolgreich beendet. Mit einem Sieg beim Tabellenletzten bleiben die Lohrer das Team mit den zweitwenigsten Minuspunkten in der Oberliga. Bereits vor dem abschließenden Heimspiel gegen den HC Erlangen II am kommenden Samstag spricht Lohrs Trainer, Frantisek Fabian, deshalb von der »besten Vorrunde, die wir gespielt haben.« Und tendenziell würden seine Schützlinge in der Rückrunde immer noch eine Schippe drauflegen.
Wie bereits vor der Begegnung bekannt, gingen die Lohrer gehandicapt in das Spiel. Andreas Avar und Yannick Bardina fehlten komplett, während Benjamin Scheiner mit getapetem Sprunggelenk auf der Bank saß. Der Kapitän kam allerdings nicht zum Einsatz. Stark agierte von Beginn an der Mittelblock um Lars Spieß und Milan Kralik. Nach neun Minuten lagen die Gäste deshalb bereits mit 7:3 in Front. Aus einer sicheren Abwehr heraus erarbeiteten sich Brunner und Co. deshalb in der ersten Halbzeit bereits zahlreiche Chancen, wenngleich einige davon nicht in Zählbares umgewandelt wurden.
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Unterfranken weiter die Schlagzahl, so dass sie zwischenzeitlich einen Elf-Tore-Vorsprung (15:26) vorzuweisen hatten. Doch dann kam, wovor Dr. Fabian bereits mehrfach gewarnt hatte: »Wir haben versucht, künstlerisch zu spielen, anstatt die Zweikämpfe anzunehmen.« Der Vorsprung schmolz bis auf sechs Tore herunter, war jedoch zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. In der Abwehr trug Marius Rahtz mit guter Arbeit seinen Anteil zum Erfolg bei. Im Angriff hatte Maximilian Brunner erneut eine gute Trefferquote, der Kreisläufer netzte insgesamt achtmal ein.
Der Lohrer Trainer nutzte die Überlegenheit seines Teams, um auch den Akteuren aus der zweiten Reihe Spielanteile zu geben. Gegen Ende der Hinserie macht sich laut Fabian der Kräfteverschleiß der vergangenen Monate bemerkbar: »Kraft und Dynamik gehen nach unten. Wir brauchen dringend die Winterpause zur Regeneration«, so der Slowake. Seine Mannen seien nicht mehr so spritzig wie vor drei Wochen gewesen.
Kristina Endres


TSV Winkelhaid: Kammerer, Heimpel (beide Tor), Hirning 2, Rettenbacher 3, Gilan 1, Virag 7, Mangold, Kundmüller 6/3, Zahn 2, Herbst 1, Buchwald 1, Räbel 6.
TSV Lohr: Schüßler, Prokscha (beide Tor), Zeleny 10/5, L. Spieß; 1, Scheiner (nicht eingesetzt), Brunner 8, Vozar 6, Kralik 2, Haberberger 1, Rahtz 1, Horn 5, T. Spieß.
Schiedsrichter: Kretschmann/Nemec (HG Ingolstadt/MTV Ingolstadt)
Zuschauer:100
Siebenmeter: Winkelhaid 3/3; Lohr 6/5 (Zeleny verwirft)
Zeitstrafen:Winkelhaid 3 (Mangold, Kundmüller, Zahn); Lohr 5 (T. Spieß 2, L. Spieß, Vozar, Kralik).
Spielfilm: 1:1, 2:6, 5:10, 9:13, 10:16 (Halbzeit), 11:18, 14:22, 15:26, 17:16, 21:28, 25:32, 29:34


Quelle: Main-Echo