HSC Coburg II - TSV Lohr
Vozar vor der Pause und Bardina in der Endphase
TSV
Lohr
erobert erstmals die Tabellenspitze der Bayernliga - »Nach
dem Ausgleich
Charakter gezeigt«
HSC Coburg II - TSV Lohr 31:37 (12:18)
Am fünften Spieltag ist es dem TSV Lohr gelungen, die Tabellenführung in der Bayernliga zu übernehmen. Voraussetzung war ein Sieg bei der zweiten Mannschaft von HSC Coburg am späten Sonntagnachmittag. Zuvor hatten bereits die Konkurrenten aus Rödelsee und Auerbach Federn gelassen.
Rödelsee
kassierte die erste Saisonniederlage beim TSV Ottobeuren (25:28),
während
Auerbach bei Erlangen II nicht über ein Remis hinauskam.
Von Anfang an dominierten die Gäste aus Lohr. Vor
allem Peter Vozar war es in der ersten Halbzeit, der im rechten
Rückraum sehr
viel Druck ausübte und sich gleich fünfmal in die
Torschützenliste eintrug. Aus
einer sicheren Abwehr mit einem wiederum starken Stefan
Schüßler
im Kasten
konnten die Unterfranken ihr Angriffsspiel geduldig vortragen.
»Ich muss meiner
Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Wir haben in der ersten
Halbzeit fast
alles richtig gemacht,« fand TSV-Coach Dr. Frantisek Fabian
die komfortable
Sechs-Tore-Führung zum Pausenpfiff folgerichtig.
Viele Spieler aus der »Ersten«
Nach dem Wechsel hatten die
Gastgeber ihre
stärkste Phase. Viele Aktionen liefen bei Coburg über
den groß gewachsenen
Kreisläufer Stefan Schuhmann, der entweder selbst aus dem
Spiel heraus
erfolgreich war oder Siebenmeter-Strafwürfe
erkämpfte. Auch die Rückraum-Schützen
der Heim-Sieben kamen nun vermehrt zu Treffern. Die Folge war in der
47. Minute
der erste und einzige Ausgleich während der gesamten Spielzeit.
»Nach dem Ausgleich haben wir aber Charakter
gezeigt«, lobte Fabian seine Schützlinge, die immer
mehr psychischen Druck
gegen das Coburger Team, das zahlreiche Akteure aus der ersten Garnitur
im
Aufgebot stehen hatte, verspürt hätten. Nachdem die
TSV-Abwehr sich wieder
stabilisiert und zur Aggressivität zurückgefunden
hatte, ließen die Lohrer aber
nichts mehr anbrennen. Mit zwei weiteren wichtigen Toren in der
Schlussphase
durch Yannick Bardina bogen die Gäste schließlich
auf die Siegerstraße ein.
»Der Siegeswille war bei uns viel größer.
Jetzt
gilt es, diesen Platz zu behaupten,« richtete der Lohrer
Coach seinen Blick
bereits auf das Heimspiel gegen die Top-Mannschaft
Fürstenfeldbruck am Samstag.
Kristina
Endres
HSC Coburg
II: Faber, Ho.
Karapetjan (beide Tor), Metz 2,
Schramm 3, Wagner, Franke 2, Lutz 2, Stumpf, Wolf 2, St. Schuhmann
10/6, Ch.
Schuhmann, Weißbrodt 2, Ha. Karapetjan 8/2.
TSV
Lohr: Schüßler
(Tor, 1. bis 58. Minute), Prokscha (Tor, 48. bis 50. und bei einem
Siebenmeter),
Zeleny 9/5, L. Spieß 2, Scheiner 5, Brunner 4, Avar 2, Vozar
5, Kralik 1,
Haberberger, Rahtz, Bardina 4, Horn 2, T. Spieß.
Schiedsrichter: Grimm/Pfaffelhuber
(TSV Rothenburg)
Zuschauer: 100
(davon 20 aus Lohr)
Siebenmeter: HSC
10/9
(Franke verwirft); TSV 5/5
Zeitstrafen:HSC
3 (Metz, Schramm, St. Schuhmann);
TSV 6 (Vozar, Bardina je 2, L. Spieß, Brunner).
Spielfilm: 0:2
(2.),
3:6 (8.), 5:9 (12.), 6:12 (17.), 9:14 (26.), 10:16 (28.), 12:16 (29.),
12:18
(30.), 14:18 (32.), 16:20 (34.), 17:22 (36.), 19:22 (37.), 20:24 (39.),
23:24
(41.), 25:26 (43.), 27:27 (47.), 27:29 (49.), 28:30 (51.), 29:31 (52.),
30:33
(54.), 31:37 (60.).
Quelle: Main-Echo
